FB. Vom Berg hinunter mit dem Postauto, langsam in den Nebel. So haben wir unsere Reise früh morgens an das Kantonale Jugendturnfest begonnen. Die ganze Jugendriege und das Kitu pilgerten geschwätzig und voller Vorfreude nach Breitenbach, um dort ihr Bestes zu geben. Insgesamt waren wir 51 junge TurnerInnen und sieben Leiterinnen und trafen am Jugendturnfest auf beinahe 6’000 weitere TeilnehmerInnen, LeiterInnen und ZuschauerInnen.

Gestartet sind die Minis und Maxis zeitgleich, zum Leiden der Familien. Die 25 Maxis (11-16 Jahre) brillierten mit ihrer Stufenbarrenübung in schickem Dress unteranderem zu „Poison“ von Alice Cooper. Unter der Leitung von Miriam Vogt, Stefanie Dobler und Yves Gygi rockten sie eine hervorragende Note von 8,28. Die Maxis starteten auch an der Pendelstafette und am Geländelauf, welcher 900 m über die Wiesen Breitenbachs führte.

Ebenso gaben die 14 Minis (7-10 Jahre) beim Hindernislauf, beim Ballwurf und bei der Pendelstafette trotz Morgensonnenhitze Vollgas. Ein weiteres feuchtfröhliches Highlight war die Disziplin mit der etwas lustig trockenen Bezeichnung: Wasserträgerrundlauf. Die 12 Kitukinder sollten in einer gewissen Zeit so viel Wasser wie möglich von A nach B transportieren. Was natürlich das eine oder andere nasse Tenue zur Folge hatte (an dem Tag jedoch eine willkommene Abkühlung). Auf ihrem straffen Programm standen auch der Ballzielwurf, ein Hindernislauf, ein Memorylauf und eine Pendelstafette. Mit dem Hund als Maskottchen meisterten sie diese Disziplinen prima.

Es war um die 13:00 Uhr, als der Wettkampfteil des Tages zu Ende war. Es stellte sich die Frage: Was tun mit dem restlichen Tag? In der Nähe unseres Platzes wurden gerade drei Hüpfburgen aufgepumpt. Eine Traube von Kindern bildete sich um die Burgen. Optimaler Zeitvertrieb gefunden, dachten wir. Leider klagten die Hüpfburgen immer wieder über Einsturzgefahr wegen zu wenig Luft. Glücklicherweise war das nicht das Einzige, was es zu erkunden gab. Zwei Softeisdielen, zwei Festwirtschaften und eine Plastikeislaufbahn warteten auf Besucher.

Einige Stunden später und ohne grössere Zwischenfälle fanden sich alle mit einem etwas angespannten Gefühl auf dem schon stark gefüllten Hauptturnplatz ein. Nochmals eine gefühlte Ewigkeit später, kamen sie dann zu unseren Stärkeklassen. Das Kitu erreichte in der 2. Stärkeklasse den 8. Platz von gesamt 9. Der Jugi (Minis und Maxis zusammen) reichte es im dreiteiligen-Wettkampf der 1. Stärkeklasse auf den 14. Rang von insgesamt 18.
Der „Schwarzbueb“, ein regionaler DJ, bildete den etwas grotesken Abschluss am Jugendturnfest mit Partyliedern und nicht ganz jugendfreien Inhalten.

Mit einem Gelenkbus ging es dann nochmals ca. eine Stunde später nach Hause. Das heisst bis ins Seemättli, wo wir uns dann zufrieden verabschiedeten und wieder in ganz Liesberg verstreuten.

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