Das Schlussturnen von Jung und Alt

//Das Schlussturnen von Jung und Alt

MV. Am Samstag, den 19. November 2016, war beim TV Liesberg das Schlussturnen von Jung bis Alt angesagt. Am Morgen mussten die Jugendriegler ran – am späten Nachmittag galt es auch für die Aktiven spielerisch ernst.

34 Kinder standen um 9.30 Uhr pünktlich im Seemättli und waren bereit für den Wettkampf. Nach Auslosung der 4-er und 5-er Gruppen musste sich jedes Team einen kreativen Namen überlegen und so entstanden bspw. die Minions, 4 Chälbli, Dragons oder Liesbergerblitz. Wally Schwyzer war das kreative Hirn dieses Schlussturnens: Sie hatte ihre vielen tollen Ideen auf neun Posten sowohl drinnen als auch draussen verteilt: Nebst Rätsel lösen, Fresbee werfen, Eiswürfel Curling und Auto ziehen, musste man auch beweisen, dass man im Würfeln Glück hat. Zudem mussten die Kinder das Gewicht von Esswaren abschätzen und dann eine bestimmte Anzahl Gramm davon essen. Das tönt schwierig und dies war es auch. Es soll jedoch ein Kind gegeben haben, dass ein perfektes Gespür dafür hat. Abgerundet wurden diese Wettkämpfe mit einem Hindernisparcours und einem Sitzball, bei dem Jeder gegen Jeden kämpfte. Dabei wurden nochmals die letzten Reserven aufgebraucht, bis dann um 13.30 Uhr die Rangverkündigung gestartet wurde. Das Leiterteam gratuliert an dieser Stelle nochmals herzlich den Gewinnern: Janis, Fabio, Claudia und Jessica.

Für die JugileiterInnen blieb nur wenig Zeit um die Posten und das Jugi-Beizli aufzuräumen, bevor dann das eigene Schlussturnen mit den Aktiven startete. Um 16.00 Uhr begrüsste der Oberturner Pascal Steiner schliesslich alle Turner und Turnerinnen. Jede/r musste als EinzelkämpferIn den Wettkampf bestreiten: Holz spalten, Luftgewehr schiessen, Flaschen-Salto, Rad wechseln usw. standen auf dem Programm – nicht gerade typische Turneraktivitäten. Besonders anstrengend war das Klettern an der Kletterstange, wo die Zahlen 1-9 der Reihe nach erklommen werden mussten. Nach diesem Kraftakt war wieder Fingerspitzen-Gefühl verlangt: Schraubenmuttern mussten einhändig und mithilfe eines langen Stabs zu einem möglichst hohen Turm gestapelt werden – also Nichts für zittrige Hände. Um das Turnen gemütlich abzurunden, war anschliessend im Chutzähüttli ein Fondue geplant. Doch auch dieses musste man sich zuerst noch verdienen: Zu Beginn mit kniffligen Rätselfragen und dann sollte noch ein Papier-Schwan nach Anleitung gefaltet werden…ein unmögliches Origami! Gewisse falten wohl heute noch. Einzig Gregory Borer hatte es geschafft, bravo! Und dann gab es endlich Käse, Brot, Wein und Bier…

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2018-10-30T23:37:54+00:0022. November 2016|2016|